
Good News - was Mut macht und Zuversicht gibt
Wir leben in einer Zeit großer Herausforderungen. Globale Krisen, gesellschaftliche Spannungen und die Belastungen vieler Menschen sind Realität - auch in der täglichen psychotherapeutischen Arbeit.
Gerade deshalb möchte Barbara Kunz den Blick auch auf das richten, was Mut macht: auf Menschen, Projekte und Entwicklungen, die Zuversicht geben und zeigen, dass Veränderung möglich ist.
Unter Good News stellt sie immer wieder kleine und große positive Entwicklungen, wissenschaftliche Erkenntnisse, besondere Projekte und persönliche Begegnungen vor. Auch in ihrem Podcast begegnet sie Menschen, die Zuversicht bewahren oder wiedergefunden haben - manchmal trotz schwieriger Erfahrungen - und Menschen, die mit ihren Ideen und Projekten etwas Positives in Bewegung bringen.



Empathie - Beziehung macht Schule
„Empathie macht Schule“ stärkt Empathie, Achtsamkeit und Beziehungskompetenz im Schulalltag. Dabei nimmt das Projekt nicht nur Schüler*innen in den Blick, sondern das gesamte System Schule - von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften bis zu Schulleitungen.
Die Idee: Gute Bildung braucht auch gute Beziehungen.
Ein Raum, in dem aus Ideen Begegnungen werden
Es gibt Orte, die etwas Besonderes möglich machen. Der Ikigai-Raum im Kölner Agnesviertel ist für Barbara Kunz ein solcher Ort.
Immer wieder begegnen sich hier Menschen mit ungewöhnlichen Ideen, kreativen Projekten und dem Wunsch, etwas zu gestalten. Menschen, die gesellschaftliche Themen ernst nehmen und sich auch mit schwierigen Fragen auseinandersetzen - und dabei Zuversicht, Neugier und Gestaltungsfreude nicht verlieren.
Vielleicht liegt es am Konzept dieses Raumes, vielleicht an den Menschen, die ihn gestalten: Der Ikigai-Raum scheint genau solche Begegnungen anzuziehen. Es entstehen Gespräche, Veranstaltungen, Kunst, Musik und neue Verbindungen - manches geplant, anderes überraschend.
Besonders schön ist, dass auch Themen Raum bekommen, die nicht auf den ersten Blick „positiv“ sind. So findet im Herbst die Trauerwoche „Raum für Trauer“ statt, an der sie selbst mit einem Abend beteiligt ist. Trauer, Abschied und Verlust werden hier nicht ausgeblendet, sondern auf unterschiedliche Weise in Begegnung, Austausch und Kreativität gebracht.
Vielleicht ist genau das eine Form von Good News: nicht nur über das Positive zu sprechen, sondern Orte zu schaffen, an denen Menschen auch dem Schwierigen gemeinsam etwas entgegensetzen können.
Liebesbriefe für eine ganze Stadt
Was als Reaktion auf fremdenfeindliche Botschaften begann, wurde in Fürth zu einem Zeichen für Zusammenhalt: Bürgerinnen und Bürger schreiben kleine Grüße, gute Wünsche und aufmunternde Worte an Menschen, die sie nicht kennen. Mehr als 600 solcher „Liebesbriefe“ kamen bereits zusammen und wurden zufällig in Briefkästen der Stadt verteilt.
Manchmal beginnt gesellschaftlicher Zusammenhalt mit einer Postkarte.
Quellen:
Basel - „Ansprechbar“
Das Projekt ist tatsächlich neu:
Seit 17. August 2026 gibt es in der Basler Markthalle die „Ansprechbar“ für 15- bis 25-Jährige. Junge Menschen können dort kostenlos, vertraulich und ohne Anmeldung mit geschulten jungen Zuhörerinnen und Zuhörern sprechen.
Die Peers werden fachlich ausgebildet und begleitet. Wichtig für eine fachlich saubere Darstellung: Das Angebot ersetzt keine Psychotherapie, sondern soll niedrigschwellig und frühzeitig Unterstützung bieten und gegebenenfalls den Weg zu einer Fachstelle erleichtern. Das Projekt wird von der Psychiatriekommission beider Basel gemeinsam mit den Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW umgesetzt.
Mit der „Ansprechbar“ gibt es in Basel ein neues niedrigschwelliges Angebot für junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Kostenlos, vertraulich und ohne Anmeldung können sie mit speziell geschulten jungen Zuhörerinnen und Zuhörern über das sprechen, was sie beschäftigt.
Das Angebot ersetzt keine Therapie - kann aber frühzeitig entlasten und bei Bedarf den Weg zu professioneller Hilfe erleichtern.
Quellen:
.png)

